"Entsetzen über Kana"
Seit dem 12. Juli, an jenem Tag griffen Hisbollah-Banden unprovoziert Israel massiv mit Katjusha-Raketen an, um vom Überfall auf eine Routine-Patrouille der IDF abzulenken, in dessen Verlauf sie mehrere Zivilisten verletzte, mehr als ein halbes Dutzend Soldaten tötete und zwei entführte, schlugen in Israel mehr als 2.500 Raketen ein, die die Hisbollah abgefeuert hat.
Jede dieser Raketen sollte Angst und Schrecken verbreiten, jede eine möglichst große Zahl Zivilisten verletzen oder ermorden, denn abgeschossen wurden sie auf Städte, nicht etwa auf Stellungen der IDF. Vor zwei Wochen trafen die Hisbollah-Raketen erstmals Haifa, die drittgröße Stadt Israels. Gefüllt sind die Sprengköpfe der Raketen mit kleinen Metallkügelchen, die nicht so harmlos sind wie sie aussehen.
Den Angriff auf das Bahndepot in Haifa am Sonntag vor zwei Wochen, er erfolgte zur Rush-Hour, überlebten acht Arbeiter nicht, Dutzende wurden verletzt. Der Hisbollah-Sender Al-Manar feierte einen Erfolg, schulterzuckend reagierte indes die "Weltgemeinschaft" auf das gezielt angerichtete Blutbad, das "alles änderte", wie Ehud Olmert, Israels Premierminister, zutreffend anmerkte.
Seine Warnung vor "weitreichenden Konsequenzen" wurde ignoriert, die Hisbollah, die über 10.000-15.000 Raketen verfügt, die sie auch und gerade in zivilen Gebäuden lagert, bombardierte weiter Israel, tagtäglich wurden auch aus Qana Raketen auf verschiedene israelische Städte abgefeuert - siehe Illustration -, wogegen dessen Bevölkerung sich offenbar nicht zur Wehr setzte. Auch die wiederholten Aufforderungen der IDF, sich von Terroristen fernzuhalten, wurden ignoriert.
In der Nacht zum Sonntag griffen dann die IDF den Ort an - und es folgte, was beispielsweise die stets alarmbereite taz titeln läßt: "Entsetzen über Kana". Das sah so aus:
Man darf gespannt sein, ob das Entsetzen anhält, bestätigen sich diese Vermutungen.
Jede dieser Raketen sollte Angst und Schrecken verbreiten, jede eine möglichst große Zahl Zivilisten verletzen oder ermorden, denn abgeschossen wurden sie auf Städte, nicht etwa auf Stellungen der IDF. Vor zwei Wochen trafen die Hisbollah-Raketen erstmals Haifa, die drittgröße Stadt Israels. Gefüllt sind die Sprengköpfe der Raketen mit kleinen Metallkügelchen, die nicht so harmlos sind wie sie aussehen.
Den Angriff auf das Bahndepot in Haifa am Sonntag vor zwei Wochen, er erfolgte zur Rush-Hour, überlebten acht Arbeiter nicht, Dutzende wurden verletzt. Der Hisbollah-Sender Al-Manar feierte einen Erfolg, schulterzuckend reagierte indes die "Weltgemeinschaft" auf das gezielt angerichtete Blutbad, das "alles änderte", wie Ehud Olmert, Israels Premierminister, zutreffend anmerkte.
Seine Warnung vor "weitreichenden Konsequenzen" wurde ignoriert, die Hisbollah, die über 10.000-15.000 Raketen verfügt, die sie auch und gerade in zivilen Gebäuden lagert, bombardierte weiter Israel, tagtäglich wurden auch aus Qana Raketen auf verschiedene israelische Städte abgefeuert - siehe Illustration -, wogegen dessen Bevölkerung sich offenbar nicht zur Wehr setzte. Auch die wiederholten Aufforderungen der IDF, sich von Terroristen fernzuhalten, wurden ignoriert.In der Nacht zum Sonntag griffen dann die IDF den Ort an - und es folgte, was beispielsweise die stets alarmbereite taz titeln läßt: "Entsetzen über Kana". Das sah so aus:
Auf ein interessantes Phänomen - ein "physikalisches Wunder" (Naomi Ragen) - stießen unterdessen die IDF-Ermittler in Qana. Angegriffen nämlich wurde das Gebäude, dessen Einsturz über fünfzig Menschen nicht überlebten, um Mitternacht; es brach aber erst am Morgen gegen acht Uhr in sich zusammen, wie erste Untersuchungen der IDF ergaben. Nicht ausgeschlossen wird deshalb, daß von der Hisbollah angebrachte Sprengfallen den Einsturz - und damit die Toten - verursachten."Nach dem verheerenden israelischen Luftangriff auf ein südlibanesisches Dorf haben wütende Demonstranten in Beirut die dortige Zentrale der Vereinten Nationen gestürmt. Hunderte von Protestierenden zogen mit Fahnen und anti-israelischen Plakaten vor das Gebäude, warfen die Fensterscheiben ein und drangen in die Büroräume vor. Das UN-Personal flüchtete."
Man darf gespannt sein, ob das Entsetzen anhält, bestätigen sich diese Vermutungen.


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