Kofis Zorn
Kofi Annan, Generalsekretär der stets dann besorgten Vereinten Nationen, wenn Israel einmal nicht bereit ist, das duldsame Opfer zu geben, war empört. Von einem "absichtlichen" Angriff schwafelte der UN-Generalsekretär noch bevor überhaupt eine israelische Stellungnahme vorlag, er sei "schockiert" und "tief verstört".
Daß man ihm vor kurzem noch erklären mußte, was Qassam-Raketen sind, kümmert Andreas Zumach in der taz nicht. Für ihn ist Kofi Annan einer, der gegenüber Israel "eher zu vorsichtig" formuliert, eine Einschätzung, die für die überragende Kompetenz Zumachs spricht, der sich denn auch eingeladen fühlt, ein wenig zu spekulieren:
Denn wenn UN-Beobachter sich bei früheren Vorgesetzten darüber beschweren, daß sie von Terroristen als Schutzschilde mißbraucht werden, nicht aber zugleich bei ihren noch aktiven Vorgesetzten bei den Vereinten Nationen oder wenn diese entsprechende Informationen unterdrücken, dann hat Kofi Annan etwas zu vertuschen gesucht mit seiner Empörung.
Und er hat sich - einmal mehr - ganz bewußt zum Komplizen gemacht all derer, deren erklärtes und nicht verhandelbares Ziel die Ausradierung Israels ist, das nicht um Rohstoffe kämpft oder um Land, sondern schlicht um seine Existenz. Als Komplize antisemitischer Mörderbanden hat er unterdessen an der Spitze der Vereinten Nationen nichts zu suchen.
Daß man ihm vor kurzem noch erklären mußte, was Qassam-Raketen sind, kümmert Andreas Zumach in der taz nicht. Für ihn ist Kofi Annan einer, der gegenüber Israel "eher zu vorsichtig" formuliert, eine Einschätzung, die für die überragende Kompetenz Zumachs spricht, der sich denn auch eingeladen fühlt, ein wenig zu spekulieren:
"Ob Absicht oder Versehen: Mit Sicherheit wirkt die Tötung der vier UNO-Beobachter abschreckend auf alle Staaten, die möglicherweise künftig vom UNO-Hauptquartier gebeten werden, sich mit Soldaten und Zivilpersonal an einer eventuellen neuen und besser mandatierten UNO-Truppe an der israelisch-libanesischen Grenze zu beteiligen. Und dieser Effekt dürfte der israelischen Regierung durchaus willkommen sein."Pech für ihn und Kofi Annan, der inzwischen verbal zurückruderte, daß auch der Tod der vier UN-Blauhelme offenbar auf das Konto der Hisbollah geht, der die Aktionen der IDF gelten. Der New York Sun liegen E-Mails eines Blauhelm-Soldaten vor, die die anfängliche Empörung Kofi Annans in neuem Licht erscheinen lassen:
"Ein kanadischer UN-Beobachter, einer der vier beim Beschuß des UNIFIL-Postens in der Nähe der südlibanesischen Stadt Khiyam Getöteten, schickte eine E-Mail an seinen früheren Vorgesetzten, den pensionierten kanadischen Generalmajor Lewis MacKenzie, in der er darüber berichtet, daß 'überal' im Bereich des UN-Postens sich Hisbollah-Kämpfer aufhielten. Hisbollah-Kämpfer, nicht die Blauhelme der Vereinten Nationen seien das Ziel der IDF gewesen, erklärte MacKenzie."Daß UN-Blauhelme vorsätzlich Hisbollah-Banditen Unterschlupf gewähren, ist unwahrscheinlich. Daß sie aber von der Hisbollah instrumentalisiert werden als menschliche Schutzschilde und - werden sie getötet - im Propagandakrieg, ist nicht unwahrscheinlich. Stimmt die Meldung, gerät freilich so oder so Kofi Annan in Erklärungsnot.
Denn wenn UN-Beobachter sich bei früheren Vorgesetzten darüber beschweren, daß sie von Terroristen als Schutzschilde mißbraucht werden, nicht aber zugleich bei ihren noch aktiven Vorgesetzten bei den Vereinten Nationen oder wenn diese entsprechende Informationen unterdrücken, dann hat Kofi Annan etwas zu vertuschen gesucht mit seiner Empörung.
Und er hat sich - einmal mehr - ganz bewußt zum Komplizen gemacht all derer, deren erklärtes und nicht verhandelbares Ziel die Ausradierung Israels ist, das nicht um Rohstoffe kämpft oder um Land, sondern schlicht um seine Existenz. Als Komplize antisemitischer Mörderbanden hat er unterdessen an der Spitze der Vereinten Nationen nichts zu suchen.

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