Germans to the Front?
Unvorstellbar: Deutsche Soldaten als "Beschützer" Israels? Noch hat niemand danach gerufen, insofern ist die politische Diskussion in Deutschland darüber eher ein Zeichen deutscher Überheblichkeit. Man würde gern, um so endgültig die Vergangenheit zu beerdigen. Gewichtiger wiegt aber doch die Frage, weshalb plötzlich Deutsche tatsächlich denken, sie dürften an einer "Friedenstruppe" sich beteiligen.
Die Süddeutsche Zeitung gibt eine Antwort: "Hassan Nasrallah hält nach eigenen Worten eine deutsche Vermittlung im Konflikt zwischen seiner Miliz und Israel für möglich. In der Frage eines Austausch der zwei entführten israelischen Soldaten gegen inhaftierte Hisbollah-Kämpfer bleibe 'der deutsche Kanal gültig', sagte Nasrallah der libanesischen Zeitung Es Safir veröffentlichten Interview."
Besser noch als zur Hisbollah sind die deutschen Beziehungen zum Iran - die Bundesrepublik Deutschland ist dessen Handelspartner seit Jahrzehnten, der beste mindestens innerhalb der EU noch dazu. Solch gute Beziehungen - 2004 freute sich die deutsche Wirtschaft über ein Wachstum der Exporte in den Iran um 33 Prozent, 2005 sollte ein Volumen von 4 Milliarden Euro erreicht werden - fallen nicht vom Himmel. Sie sind wahrlich verdient.
Verdient durch Zusammenarbeit und folgenlosen "kritischen Dialog" mit den erklärten Feinden Israels. Ich glaube nicht, daß deutsche Soldaten unter diesen Vorbedingungen den eindeutigen Auftrag bekämen, tatsächlich für Israel(s Existenz) sich einzusetzen. Gerade sie wären wahrscheinlich so nutzlos wie die UNIFIL-Beobachter, die keinen Anschlag auf Israel verhinderten, weil sie ja sonst in der Tat nicht mehr als "ehrliche Makler" gelten würden, sondern als parteiisch.
Damit wäre es dann aber aus mit den profitablen Geschäften mit dem Iran und der gesamten "islamischen Welt", die ja Deutschland gerade deshalb mag, weil es einem Hitler die willigen Helfer stellte. Der deutsche Gruß ist doch auch bei Hamas, Hisbollah & Co. nicht unbeliebt. Also: Deutsche Soldaten aus nach Nazis benannten Kasernen würden wohl eher den Eindruck eines "Judenghettos Israel" verstärken als die bürgerliche Demokratie Israel wirklich gegen ihre äußeren Feinde zu beschützen.
Die Süddeutsche Zeitung gibt eine Antwort: "Hassan Nasrallah hält nach eigenen Worten eine deutsche Vermittlung im Konflikt zwischen seiner Miliz und Israel für möglich. In der Frage eines Austausch der zwei entführten israelischen Soldaten gegen inhaftierte Hisbollah-Kämpfer bleibe 'der deutsche Kanal gültig', sagte Nasrallah der libanesischen Zeitung Es Safir veröffentlichten Interview."
Besser noch als zur Hisbollah sind die deutschen Beziehungen zum Iran - die Bundesrepublik Deutschland ist dessen Handelspartner seit Jahrzehnten, der beste mindestens innerhalb der EU noch dazu. Solch gute Beziehungen - 2004 freute sich die deutsche Wirtschaft über ein Wachstum der Exporte in den Iran um 33 Prozent, 2005 sollte ein Volumen von 4 Milliarden Euro erreicht werden - fallen nicht vom Himmel. Sie sind wahrlich verdient.
Verdient durch Zusammenarbeit und folgenlosen "kritischen Dialog" mit den erklärten Feinden Israels. Ich glaube nicht, daß deutsche Soldaten unter diesen Vorbedingungen den eindeutigen Auftrag bekämen, tatsächlich für Israel(s Existenz) sich einzusetzen. Gerade sie wären wahrscheinlich so nutzlos wie die UNIFIL-Beobachter, die keinen Anschlag auf Israel verhinderten, weil sie ja sonst in der Tat nicht mehr als "ehrliche Makler" gelten würden, sondern als parteiisch.
Damit wäre es dann aber aus mit den profitablen Geschäften mit dem Iran und der gesamten "islamischen Welt", die ja Deutschland gerade deshalb mag, weil es einem Hitler die willigen Helfer stellte. Der deutsche Gruß ist doch auch bei Hamas, Hisbollah & Co. nicht unbeliebt. Also: Deutsche Soldaten aus nach Nazis benannten Kasernen würden wohl eher den Eindruck eines "Judenghettos Israel" verstärken als die bürgerliche Demokratie Israel wirklich gegen ihre äußeren Feinde zu beschützen.

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